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Das 1x1 der Rituale

#Rituale

Ob Glückssocken, bestimmte Musikstücke, mysteriöse Gesten oder seltsame Tänze

Das 1x1 der Rituale

Rituale sind im Sport weit verbreitet. Denn Sport ist eben nicht nur Kondition und Muskelkraft, sondern hängt stark mit Emotionen zusammen. Und genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Ritual und einer Routine oder Gewohnheit. Es hat einen emotionalen Wert und einen hohen Grad an Bewusstheit. Du schaltest nicht auf Autopilot, sondern genießt bewusst, was du tust. Doch was genau bringt das eigentlich? Wie findest du ein für dich passendes Ritual? Und wie setzt du es um, damit es nicht nur Gewohnheit oder Routine bleibt?

Rituale und deren Benefits

Zu gleichen Zeiten, an gleichen Orten, unter gleichen Bedingungen – gerade im Immergleichen liegt der Sinn von Ritualen. Sie sind eine Art mentales Training. Durch den gleichbleibenden Ablauf geben sie dir ein Gefühl der Sicherheit, das hilft, Nervosität und Stress abzubauen. Die vertraute Handlung schafft Zuversicht und Selbstvertrauen. Durch die bewusste Ausführung der Rituale fokussierst du dich, bist voll bei der Sache und steigerst deine Konzentration – alles Dinge, die im Sport wichtig sind. Dabei bereiten sie nicht nur dich selbst auf einen bevorstehenden Wettkampf oder das Training vor, sondern gemeinsame Rituale stärken auch das Vertrauen und die Zusammengehörigkeit innerhalb einer Gruppe. Das verdiente ERDINGER Alkoholfrei nach dem Sport ist damit weit mehr als ein sportlicher Durstlöscher: Es ist ein TEAM-Ritual, das unsere Community noch stärker zusammenwachsen lässt.

Wie finde ich das passende Ritual?

Du hast noch kein Ritual, willst aber auch von den Benefits profitieren? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du deine ganz eigenen kleinen wiederkehrenden psychologischen Hilfen findest:

  • Beobachte dich einfach einmal selbst. Vielleicht hast du bereits instinktiv ein Ritual entwickelt, ohne dass es dir bisher bewusst war. Dieses kannst du dann weiter ausbauen, optimieren oder verknüpfen.
  • Du hast noch kein Ritual, aber positive Gewohnheiten? Dann wähle eine davon aus und führe diese noch bewusster aus. So wird daraus allmählich ein Ritual.
  • Teste zum Einstieg einfach verschiedene Dinge aus. Hole dir hier Inspiration bei anderen Sportlern. Wichtig ist dabei immer, dass ein Ritual zu dir und deinen individuellen Bedürfnissen passt.

Das 1x1 der Rituale - Mindmap
© ERDINGER Alkoholfrei

Ganz egal wie du dein Ritual findest, wichtig ist vor allem der Glaube daran, denn ansonsten ist es für dich nutzlos oder kann dich sogar einengen. Außerdem solltest du nicht viele mögliche Rituale gleichzeitig ausprobieren oder weiterentwickeln, sondern dich auf ein bestimmtes konzentrieren.

Das 1x1 der Rituale
© ERDINGER Alkoholfrei

Welche Rituale wofür?

Von einfachen Dingen bis zu skurrilen Handlungen gibt es die unterschiedlichsten Rituale im Sport und im Alltag. Genauso vielfältig sind auch die Wirkungen. Hier ein paar Beispiele, welche Rituale wobei helfen:

  • Morgenrituale: Um gut und mit positiven Gedanken in den Tag zu starten, bieten sich Yogaübungen zum Dehnen und Wachwerden an. Sie schärfen den Fokus und bringen dich zur Ruhe. Ein kurzes Workout am Morgen hilft dir dagegen deinen Stoffwechsel zu kickstarten.
  • Pausenritual: Zum Entspannen und Kräftesammeln reichen meist ganz simple Rituale wie ein kurzer Spaziergang zwischendurch oder ein paar tiefe Atemzüge an der frischen Luft.
  • Essensrituale: Den Körper bewusst mit gutem gesundem „Treibstoff“ zu versorgen und eine Mahlzeit am Tag ohne Smartphone oder Arbeit nebenbei zu genießen, kann dich bei einer vollwertigen Ernährung unterstützen.
  • Abendrituale: Ein positiver Tagesrückblick, Tagebuchschreiben oder Tiefenmuskel-Entspannung sorgen für einen gesunden Schlaf und helfen gegen Einschlafprobleme.

Wie etabliere ich ein Ritual?

Wiederholen, wiederholen, wiederholen – am besten täglich für 66 Tage! So lange dauert es im Schnitt bis sich eine neue Gewohnheit verfestigt. Das zeigt eine Studie der Psychologin Phillippa Lally vom University College in London. Bei einem Ritual dürfte das ähnlich sein. Hast du zwischendurch doch ein, zwei Mal geschlampt? Glück gehabt, das wirkt sich kaum auf den Lernprozess aus. Überstürze nichts: Rituale gewinnen an Kraft, wenn du sie bewusst und in Ruhe durchführst. Baue sinnliche Komponenten ein. Sie vertiefen die Wahrnehmung und intensivieren das Erleben. Übe die Abläufe im Training und bei kleinen Wettkämpfen. So kannst du sie im richtigen Moment einfach abrufen. Grundsätzlich gilt: Lieber klein anfangen und sich nicht zu viel vornehmen. Hat sich ein Ritual erst etabliert, kannst du es immer noch ausbauen.

Tipps und Tricks

Ganz egal ob es nun einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang gibt oder nicht, damit auch du dir die Art „Placebo“-Effekt eines Rituals zu Nutze machen kannst, sind hier nochmal die wichtigen Tipps und Tricks:

  • Nutze positive Gewohnheiten, um diese in ein Ritual umzuwandeln.
  • Suche dir ein Ritual, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt.
  • Nimm dir nicht zu viel vor! Ein Ritual ist zu Beginn völlig ausreichend.
  • Hab Vertrauen in deine Intuition! Erlaube dir, deine eigene individuelle Ausführung umzusetzen.
  • Plane Zeit für dein Ritual ein! Sonst gerätst du unter Stress – das wäre kontraproduktiv.
  • Sei geduldig! Nicht gleich alles über Bord werfen, wenn trotz Ritual etwas einmal nicht perfekt klappt.

Und weißt du schon was dein Ritual vor dem Sport wird? Denn danach gibt es schließlich nur das eine: Ein erfrischendes ERDINGER Alkoholfrei!

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